Kinderrechte erlebbar machen – Demokratiebildung fördern
Der Weg zur Kinderrechteschule ist ein begleiteter Schulentwicklungsprozess, in dem Kinderrechte Schritt für Schritt im Unterricht und im Schulleben verankert und im Alltag bewusst gelebt, respektiert und geschützt werden. Kinder erleben, dass ihre Meinung zählt, sie mitbestimmen können und Rechte immer auch mit Verantwortung verbunden sind. So leistet die Kinderrechteschule zugleich einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung und stärkt die Fähigkeit, Demokratie im Alltag zu verstehen, mitzugestalten und aktiv zu leben.
UNICEF begleitet uns durch ein siebenstufiges ca. 2-jähriges Training mit Vorbereitung, Bestandsaufnahme, Qualifizierung, praktischer Umsetzung und abschließender Zertifizierung.
- Die Schulgemeinschaft beschließt die Teilnahme, benennt eine Steuergruppe und zwei Kontaktpersonen.
- Die Schule meldet sich bei UNICEF an und erhält Zugang zu den Programmmaterialien.
- Eine Bestandsaufnahme zeigt Stärken, Bedarfe und Entwicklungsschwerpunkte der Schule.
- Ein pädagogischer Tag führt in Kinderrechte und den Schulentwicklungsprozess ein.
- In Trainings und E-Learning vertiefen die Fachkräfte ihr Wissen zu Kinderrechten und Beteiligung.
- Die Schule setzt konkrete Maßnahmen im Schulalltag um, zum Beispiel zu Beteiligung oder Schutz.
- Der Prozess wird begleitet, reflektiert und weiterentwickelt – bis zur möglichen Zertifizierung als Kinderrechteschule.
(Quelle: UNICEF)